Karl-Heinz Granitza wurde 1951 im westfälischen Lünen geboren. Zwischen 1976 und 1979 bestritt der Stürmer 73 Erstligaspiele (34 Treffer) für Hertha BSC – dann wechselte er zu den Chicago Sting in die nordamerikanische Profiliga NASL, wo er richtig durchstartete. Mit den Sting gewann „King Bomber Karl“ – genau wie „Kaiser“ Franz Beckenbauer mit New York Cosmos – zwei US-Meisterschaften, wurde ins All-Star-Team berufen und rangiert heute mit 141 Toren auf Platz 3 der ewigen Liga-Torjägerliste. 1991 kehrte Granitza nach Deutschland zurück, er lebt in Potsdam.

Karl-Heinz Granitza
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King Bomber Karl
Als man Jugendliche in Chicago 1984 fragte, welchen Sportler sie gerne einmal treffen würden, landete wer klar vor Muhammad Ali auf Platz eins? Karl-Heinz Granitza!Der Deutsche spielte als Fußballprofi für die Chicago Sting in der North American Soccer League, der ersten echten Fußball-Profiliga in den USA. In der ewigen Torschützenliste der NASL belegt Granitza Rang drei, und hätte der große Franz Beckenbauer nicht noch einen Meistertitel mehr in den USA gewonnen, dann könnte sich Granitza sogar erfolgreichster deutscher Fußballprofi in den USA nennen."Ich war einer der großen Stars in Amerika, das kann mir niemand wegnehmen." (Karl-Heinz Granitza)Das Buch von Stefan Hermanns geht weit über die an äußerst unterhaltsamen Anekdoten reiche Lebensgeschichte Granitzas hinaus. Oprah Winfrey, Lamar Hunt und George Best kommen darin vor - und natürlich auch Beckenbauer."King Bomber Karl" dokumentiert ein einzigartiges Stück Sportgeschichte der 1980er-Jahre, das im Amerika unter Donald Trump heute so nicht mehr vorstellbar wäre.
